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| Am 11. Mai 1904 wurde das Universalgenie Salvador Dali i Domènech in der katalanischen Stadt Figueres geboren. In Erinnerung an seinen hundertsten Geburtstag hat die Stiftung Fundación Gala-Salvador Dali gemeinsam mit dem Spanischen Kulturministerium, dem Kulturministerium der Katalanischen Landesregierung und dem Rathaus von Figueres ein weit gefächertes Kulturangebot geplant, das dazu dienen soll, die Kenntnis über das Phänomen Dali auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene zu vertiefen. |
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Salvador Dali, Sohn eines Notars, fing schon sehr früh an, sich der Malerei zu widmen. 1922 begann er sein Studium an der Akademie für Schöne Künste von Madrid. Während seines Aufenthalts in dem legendären Studentenwohnheim "Residencia de Estudiantes" entwickelte sich eine tiefe Freundschaft zu dem Dichter Federico Garcia Lorca und zu dem Regisseur Luis Buhuel, mit denen er zahlreiche künstlerisch avantgardistische Projekte umsetzte.
Nach seinem Studium in Madrid schloss sich Salvador Dali in Paris der Surrealistenbewegung an. Aus dieser Zeit stammen einige seiner bekanntesten Gemälde wie "Der große Masturbator" oder "Das Gespenst des Sex-Appeal." 1929 lernte er die junge Russin Helena Ivanova Diakonova, Gala, kennen, die von diesem Augenblick an bis zu seinem Tod seine Muse und Begleiterin blieb. Mit Beginn des Zweiten Weltkriegs zogen Gala und Dali in die USA, wo seine realistischen und zugleich traumgleichen Gemälde großen Erfolg hatten. In den 50er und 60er Jahren bezog sich Dali in zahlreichen großformatigen Werken auf religiöse, geschichtliche und wissenschaftliche Themen. (Der Christus des Hl. Johannes vom Kreuz, Corpus Hipercubus, Die Entdeckung Amerikas etc.) In den 70er Jahren entwarf und eröffnete er das Theater-Museum Dali in Figueres, wo eine wichtige Sammlung seines Werks zu sehen ist. Es zeigt eine bedeutende Auswahl seiner Zeichnungen und surrealistischen Kreationen bis hin zu seinen letzten Werken. Nach dem Tod seiner Frau Gala zog Dali von Portlligat in das Schloss Pübol, das er ihr zuvor zur alleinigen Nutzung geschenkt hatte. Seine letzten Lebensjahre verbrachte er im Turm "Jorre Galatea" nah beim Theatermuseum von Figueres, wo er auch begraben werden wollte. Im Rahmen des Internationalen Dali-Jahrs wird das Universum des bekanntesten katalanischen Künstlers in groß angelegten Ausstellungen in Barcelona einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Mit einer umfassenden Ausstellungsreihe erweist die Stadt Barcelona dem exzentrischen Künstler die Ehre: |
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Dali Massenkultur CaixaForum, 27. Januar bis 23. Mai Dali hat als Vertreter der avantgardistischen Kunst auf absolut individuelle und kreative Weise seiner Faszination für die Massenkultur, wie sie sich im Kino, Design, der Mode, der Werbung, der Photografie oder der Presse manifestierte, in seinen Werken Ausdruck verliehen. Anhand von mehr als 300 Ölbildern, Zeichnungen und Filmen wird gezeigt, wie Dali diese neue Welt für sich künstlerisch nutzte und interpretierte. Dali Wahlverwandschaften Palau Moja, 15. Februar bis 18. April Gemälde, Zeichnungen, Objekte und Fotografien sollen die literarischen und ästhetischen Quellen dokumentieren, die Dalis Arbeitsmethode und Vorstellung des Schönen beeinflusst haben. Dalis Beziehung zu den schriftstellerischen Werken von Lautréamont und Raymond Roussel, seine Freundschaft mit Marcel Duchamp und Man Ray, die modernistische Architektur, die Nähe zu den Surrealisten, die Interpretation von Gradivas Traum durch Sigmund Freud, die Vorstellung des Weiblichen, alle diese Affinitäten münden schließlich in die paranoid?kritische Methode Dalis. |
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Die Heimat Dalis Museum für Katalanische Geschichte, Herbst Dali unterhielt eine eher unregelmäßige Verbindung zu Barcelona, wo er zum ersten Mal ausgestellt hatte. Für ihn und sein Werk spielte dagegen der katalanische Landkreis Empordà, an der Costa Brava gelegen, eine große Rolle, wo er geboren wurde und wo er auch starb. Dali im Empordà
Palau Robert, Mai bis Juni Auch in dieser Ausstellung wird die besondere Beziehung zwischen Dali und seiner Heimat reflektiert. 70 verschiedene Fotos, die von Fotografen aus Empordà stammen, spannen den Bogen zwischen den 50er und 80er Jahren, als Dali in den USA lebte und den Sommer in PortIligat an der Costa Brava verbrachte. Die Auswahl der Fotografien soll das Spannungsfeld zwischen der öffentlichen Figur Dali und dem Privatmenschen Dali aufzeigen, der in seinem Studio von Portlligat unermüdlich an seinen Hauptwerken arbeitete. Das Gelbe Manifest Fundaciön Miró, 17. Juni bis 26. September Im März 1928 veröffentlichten Salvador Dali, der Kunstkritiker Sebastiä Gasch und der Literaturkritiker Lluis Montanya das "Gelbe Manifest" oder das "Katalanische Anti‑Kunst Manifest". Diese Proklamation wurde zur wichtigsten Aktion der Katalanischen (und Spanischen) Avantgarde‑Bewegung gegen die klassizistische und akademische Kultur, für eine neue Modemität. |
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Weitere wichtige Ausstellungen sind in u.a. in Figueres, Cadaqués und Púbol zu sehen. Information: www.salvador‑dali.org
Informationspunkte für das Dali‑Jahr: Dali Theater‑Museum Placa de Gala Salvador‑Dali 17600 Figueres Tel. 0034‑972 67 75 00; Fax: 0034‑972 50 16 66 Fremdenverkehrsamt Figueres: Tel. 972 50 3155 Palau Robert. Katalanisches Informationszentrum Passeig de Gräcia 107 08008 Barcelona Tel. 0034‑93 238 80 91 ‑92‑93; Fax: 0034‑93 238 40 10 Büro Dali‑Jahr 2004 Fundaciön Gala‑Salvador Dali Torre Galatea Pujada del Castell 28 17600 Figueres Tel. 0034‑972 67 75 14; Fax: 0034‑972 50 16 66 centreestudise,dali‑estate.Org |
| Quelle: FVA Spanien / pairola-media/ pairola-media |